7 Tipps, wie du als VA ein besseres Angebot als deine Konkurrenz erstellst

Wenn du als Virtuelle Assistenz Fuß fassen willst, dann kommst du früher oder später nicht drum herum, dich mit der Erstellung von Angeboten zu beschäftigen.

Denn anders als in einem Angestelltenverhältnis schreiben wir keine Bewerbung, sondern eben dieses besagte Angebot.

Oft wird auch kein “richtiges Angebot” versandt, sondern eine PN über den Messenger von Facebook.

Ich kann verstehen, dass das sehr verführerisch ist.

Es geht einfach superschnell. Dann noch schnell ein Kommentar unter dem entsprechenden Job-Angebot: “Ich habe dir eine Nachricht geschickt. Bitte schaue auch in deinen Anfragen nach”

Von einigen Auftraggebern wird dies auch explizit gewünscht. Dennoch bin ich ein Fan davon, sich abzuheben und einen anderen Weg zu gehen. Welcher das ist, erfährst du weiter unten.

Gerade am Anfang einer Selbstständigkeit kümmern wir uns um 1000 verschiedene Dinge.

Es fühlt sich manchmal so an, als ob wir mit 5 Bällen gleichzeitig jonglieren. Da kann man schon mal den Überblick verlieren und wir machen die Dinge nach dem Motto: “Better done than perfect“. Und das ist auch genau richtig. Denn würden wir alles perfekt machen, würden wir auch niemals anfangen. 

Im Laufe der Zeit dürfen wir uns Vorlagen, Abläufe und Strukturen in unserem Business aber immer wieder vornehmen und verbessern. Denn nur, wenn wir messen, analysieren und verbessern, kann auch die Qualität unserer Angebote/Produkte steigen.

Dazu gehört auf jeden Fall auch unser Angebot.

 

Tipps für Angebotserstellung Virtuelle Assistenz

1. Die Kundenbrille

Schaue dir dein Angebot mit der “Kundenbrille” an. Versetze dich in deinen Kunden und dann stelle dir die Frage: 

Ist das Angebot für meinen Kunden verständlich?

Wie ist es aufgebaut?

Eine gute Vorlage findest du z. B. bei Papierkram (auch in der kostenlosen Basic-Version).

Bietest du eine einfache Kontaktmöglichkeit für Rückfragen an? Hier denke ich beispielsweise an eine Telefonnummer und nicht nur an die E-Mail-Adresse.

 

2. Anschreiben

Wie sieht dein Anschreiben aus? Macht es deinem Interessenten Lust, sich dein Angebot anzuschauen? Überlege dir, wie du schon dort eine Brücke schlagen kannst. Gehe auf das Business deines Interessenten ein und zeige echtes Interesse. Verbanne ab heute Standardsätze. Schaffe dir ein solides Gerüst, aber nimm es nur als “Vorlage”. Dein Gegenüber wird sofort merken, dass du diese Nachricht nur für ihn oder sie geschrieben hast. 

 

3. Portfolio

Ein Portfolio ist deine große digitale Visitenkarte. Das Portfolio enthält alle wichtigen Informationen über dich, die es deinem Gegenüber leicht machen, zu entscheiden, ob du die Anforderungen erfüllst und somit die perfekte Virtuelle Assistentin für diesen Job bist.

Du weißt noch nicht genau, wie dein Portfolio aussehen soll? Ich habe 5 Vorlagen erstellt, die du einfach mit deinen Farben und Schriften ändern kannst (in Canva). Du kannst sie hier für 0€ herunterladen. 

 

4. Klasse statt Masse

Um wirklich gute Angebote abgeben zu können, brauchst du etwas mehr Zeit, als wenn du nur eine Nachricht über den Messenger schreibst. Deshalb stecke deine Zeit und Energie auch nur dort hinein, wo es sich für dich zu 100% richtig anfühlt. Sei hier ruhig wählerisch.

 

5. Sei anders

Was könntest du deinem Angebot beifügen, um in dem Kopf deines Kunden zu bleiben? Ein Video, ein kurzes Audio, eine Grafik für Instagram. Je nachdem, wo du unterwegs bist. Sei hier kreativ

 

6. Nachdem du dein Angebot verschickt hast

Hier liegt sehr großes Potenzial. 

Es spricht nichts dagegen, ein Angebot nachzufassen. Es machen sich so furchtbar wenig Menschen die Mühe und fragen nach. Warum eigentlich? Ich kann es dir sagen: Angst vor Ablehnung. Angst davor, als nervig empfunden zu werden.

Es gibt einen schönen Spruch: Das NEIN hast du – das JA kannst du bekommen. 

Vielleicht ist dein potenzieller Kunde unsicher. Er hat noch Fragen und hier kannst du ihm bei seiner Entscheidung helfen. 

 

7. Sammele wichtige Informationen

Wenn du keine E-Mail-Adresse findest, an die du dein Angebot schicken kannst: 

Meistens findest du über das Facebook-Profil oder über Google die Webseite deines potenziellen Kunden. Dort findest du auch eine E-Mail-Adresse (spätestens im Impressum). 

Und wenn du schon mal da bist. Schaue dich ein bisschen um. So sammelst du wichtige Informationen, die du später in dein Angebot einfließen lassen kannst.

 

Du hast noch weitere Tipps? Dann verrate mir diese gerne in einem Kommentar.